Ein Rausch am Abgrund

„Oh, Klang vom Zugreifen, Oh, Klang von der Herstellung von Leben, Oh, Klang von der Aussendung ferngesteuerter Gefährte für fremde Planeten. Du Dauerton. OK, Panik, wenn der Ton kommt. OK, Panik, wir haben ihn geahnt. OK, Panik, er ist tatsächlich da. Krise. Ist er da? Ist da ein Ton? ... Ja, da isser. nein doch nicht.“ PeterLicht

Aufbauend auf der künstlerischen Auseinandersetzung mit Das Sausen der Welt, einem Text PeterLichts, welchen SEE! 2013 als Ensemblearbeit am Schauspiel Köln realisierte, destillieren Knieps und Struck in Ok,Panik zusammen mit den Performern Martin Clausen und Frank Willens, sowie den Musikern Ben Lauber und Mäcki Hamann eine szenisch-musikalische Diskursanordnung rund um das erschöpfte Selbst.

Es formiert sich eine Raumskulptur und wandelnde Soundlandschaft aus Neuer Musik, Electro und Punk. Wo überlagern sich die Töne von draußen mit den eigenen? Wie viel Klang birgt der Einzelne in sich? Wenn der pfeifende Tinnitus zum inneren Rauschen implodiert, kristallisiert sich der wahre Sound des Ichs heraus. Inmitten dieser Raumkonzentration aus kognitiven Anstößen, sinnlichen Wahrnehmungen und körperlichen Affekten kann jeder Besucher den Moment der Stille im Rausch der Geschehnisse suchen und finden.

Credits

  • Konzept, Regie, Choreographie SEE! (Alexandra Knieps, SE Struck)
  • Performer Martin Clausen, Frank Willens
  • Text PeterLicht (Das Sausen der Welt)
  • Komposition und Musik Ben Lauber und Christoph „Mäcki“ Hamann
  • Kostüme und Raum Theresa Mielich
  • Licht Alexandra Knieps, SE Struck
  • Fotos Christian Knieps
  • Video Florian Pawliczek
  • Koproduktion Ringlokschuppen.Ruhr und Theaterfestival Favoriten 2014
  • FördererFonds Darstellende Künste e.V., Kunststiftung NRW, Stiftung Kulturhauptstadt Ruhr 2010, Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein Westfalen
  • Gastspielförderung Nationale Performance Netz (NPN)
  • Aufführungsrechte schaefersphilippen – Theater und Medien, Köln

Shows

  • Premiere
  • 25. Oktober 2014 Festivalzentrum MAO Dortmund im Rahmen des Theaterfestivals FAVORITEN
  • weitere Aufführungen
  • 26. Oktober bis 1. November 2014 Festivalzentrum MAO Dortmund
  • 11. April 2015 Ringlokschuppen.Ruhr, Mülheim an der Ruhr
  • 11. und 12. November 2016 Ballhaus Ost, Berlin
  • 13. und 14. Dezember 2018 FWT, Köln

Press

  • „Zwei Performer interpretieren wie zwei Beatpoeten den kapitalismuskritischen Text von PeterLicht Das Sausen der Welt. Sie schwingen zu einer Komposition von Ben Lauber und Christoph Mäcki Hamann durch den Raum, die sich herrlich von einer im Hintergrund wabernden Collage emanzipiert hin zu einem Pizzicato aus Tropfgeräuschen und wuchtigen Klängen. Ein Abenteuer für das Auge ist es, den beiden mit den Blicken zu folgen und ihnen zuzuhören, wie sie den assoziativ-philosophischen Text deutlich und griffig machen.“ Friederike Felbeck, nachtkritik.de
  • „Die beiden Regisseurinnen interpretierten in OK, Panik PeterLichts Text über Das Sausen eigenwillig, poetisch, manchmal traurig und komisch zugleich – und künstlerisch großartig umgesetzt.“ Ulrike Maekel, Rheinbarone.de
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