Eine performative Installation mit Musik und Text von PeterLicht.

Der preisgekrönte Text, geschrieben für den renommierten Ingeborg-Bachmann Wettbewerb Die Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des dritten Jahrtausends ist eine temporäre Standortbestimmung, die SE Struck und PeterLicht gemeinsam unter dem Titel Räume räumen an den Münchner Kammerspielen inszeniert haben.

Der Raum ist leer. An der Decke hängen viele Glühbirnen. Und dann fangen sie an, den Raum vollzuräumen. Mit Möbeln. Mit Zeugs. Sie werden singen. Sie werden sprechen. Sie werden sich bewegen. Sie werden Ordnung schaffen, sie werden Ordnung verlieren. Sie werden weiter machen. Auch dann, wenn sie längst verschwunden sind, nach oben, ins Freie.

Credits

  • Konzept, Regie PeterLicht und SE Struck
  • Bühne Dominic Huber (blendwerk)
  • Kostüme Pascale Martin
  • Musik PeterLicht
  • Musikalische Leitung Peter Pichler
  • Dramaturgie Björn Bicker
  • Performer*innen Markus Boniberger, René Dumont, Caroline Ebner, Benjamin Holtschke, Benjamin Kempf, Sophie Köster, Franziska Machens, Oliver Mallison, Sarah Sophie Meyer, Andreas Albert Müller, Lenja Schultze, Olivia Cilgia Stutz, Tobias Schormann, Nora Wahls
  • Fotos Arno Declair
  • Koproduktion Münchener Kammerspiele

Shows

  • Premiere
  • 31. Januar 2009 Münchener Kammerspiele, Neues Haus
  • Weitere Aufführungen
  • Spielzeit 2008/09 Kammerspiele München, Neues Haus

Press

  • „Überall wird gesungen, rezitiert, schließlich gemeinsam der Gipfel eines zusammen geshoppten Möbelberges erklommen: Überfluss als Fluchtmöglichkeit. 1.400 klimaschädliche Glühbirnen baumeln kühn von der Decke. Ständig steht der Zuschauer im Weg, muss ausweichen, nach neuen Sichtschneisen suchen, Gefühle zuordnen: Gänsehaut bei Lichts Liedern, vielstimmig vorgetragen zu Klavier, Cembalo, Cello und Xylofon.“ Johanna Schmeller, taz
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